Industrielle Codeleser / Mehrfachcode-Erfassung / Stapelscanner / Shared-Scanner / Mobiler PDA / MRZ-Ausweiserfassung · Direkt vom Hersteller · DPM-Codes unterstützt
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Lösungsthemen

Ganze Paletten und Kartons stapelweise scannen: eine Aufnahme, eine Fläche voller Codes

Bei ganzen Paletten und Kartons liegt die Schwierigkeit nicht im „Wird es gelesen“, sondern in „Wie viel Fläche lässt sich auf einmal erfassen, wie viele Codes gleichzeitig, und wie wird ein Lesefehler bewertet“. Das industrielle Area-Scan-All-in-One-Gerät vereint Kamera, Beleuchtung, Objektiv und Industrie-PC in einem Gehäuse; der Träger wird eingelegt, eine Taste gedrückt, das Ergebnis steht in unter 1 Sekunde zur Verfügung, und Menge, Länge und Dubletten lassen sich nach Regeln vergleichen. Die Reihenfolge der Auswahl: zuerst den Ladungsträger messen, dann das Bildfeld, zuletzt die Vergleichsregeln.

  • Fünf Area-Scan-Modelle: XTMZ20 / XTMZ20A / XTMZ40 / XTMZ40B / XTMZ40S
  • Bildfeld je Aufnahme 30×20cm bis 60×45cm, 196–300 Codes je Aufnahme
  • Erkennungsgenauigkeit ≥3mil; beschriftete, kontrastarme und sehr kleine Codes sind lesbar
  • Mengenvergleich, Dublettenprüfung und MES-Upload – im Gerät erledigt
Vergleich der fünf Modelle

Unterschiedliche Bildfelder – eine Fehlwahl ist ein Fehlkauf

Zuerst die Größe des Ladungsträgers, dann die Zahl der Codes je Platte, zuletzt die Frage nach Vergleichsregeln.

ModellPixel und AuflösungBildfeld je AufnahmeCodezahl je AufnahmeGenauigkeitBauform und geeignete Ladungsträger
XTMZ2020 Megapixel 5440×364860×45cm≤196 Stück≥3milStandsäulenausführung für komplette Lagen und Transportkisten
XTMZ20A20 Megapixel 5440×364860×45cm≤196 Stück≥3milSchrankausführung, 40kg, 66×80×88cm
XTMZ4040 Megapixel 5440×729640×30cmüber 200≥3milTischgerät, 710×610×620mm
XTMZ40B40 Megapixel 5440×729630×20cm≤300 Stück1D≥3mil、2D≥6milSystem für ganze Träger, 25kg, mit Software XTS11
XTMZ40S40 Megapixel 5440×729632×14cmüber 200≥3milTischgerät, 50.5cm Kantenlänge
Geräteansicht

Die fünf Modelle im direkten Vergleich

Alles Area-Scan-All-in-One-Geräte, doch die Gehäusemaße unterscheiden sich um den Faktor zwei – und damit auch die Montage.

XTMZ20 als Standsäule
XTMZ20 · Standsäulenausführung
20 Megapixel, Bildfeld 60×45cm, komplette Lagen und bestückte Platten
XTMZ20A als Kompaktgerät im Schrank
XTMZ20A · Kompaktgerät im Schrank
20 Megapixel, Bildfeld 60×45cm, 40kg, mit Signalleuchte in drei Farben
XTMZ40 Tischgerät
XTMZ40 · Tischgerät
40 Megapixel, 40×30cm, über 200 Codes je Aufnahme
XTMZ40B System für ganze Paletten
XTMZ40B · System für ganze Träger
40 Megapixel, 30×20cm, 300 Codes je Aufnahme, mit Vergleichssoftware
XTMZ40S Tischgerät
XTMZ40S · Tischgerät
40 Megapixel, 32×14cm, über 200 Codes je Aufnahme
Warum Area-Scan

Ganze Träger lesen und Einzelteile lesen sind zwei verschiedene Aufgaben

Beim Lesen einzelner Teile zählt Genauigkeit, beim Lesen ganzer Träger zählen Bildfeld und die Erfassung in einem Durchgang.

Das Bildfeld bestimmt, wie groß eine Aufnahme sein kann

Ein Werkstückträger ist mit 30×20cm klein, eine komplette Lage in der Transportkiste mit 60×45cm groß. Das Objektiv des Area-Scan-All-in-One-Geräts ist ein festes Weitwinkel, der gesamte Ladungsträger kommt in einem Bild – keine Teilaufnahmen, die zusammengesetzt werden müssen.

Eine Belichtung, kein Zusammensetzen

Mehrere stationäre Geräte schräg auszurichten und daraus eine Trägerfläche zusammenzusetzen bringt durch Kalibrierung und Zeitversatz Überlesen mit sich. Area-Scan liest alle Codes aus einem Bild, die Lagebeziehung ist von Natur aus exakt, und die Ausgabereihenfolge lässt sich nach Zeile und Spalte festlegen.

Im Gehäuse bereits enthalten

Kamera, Objektiv, Beleuchtung, Industrie-PC und Software stecken in einem Gehäuse; vor Ort werden nur Netzteil und Netzwerkkabel angeschlossen. Kein separater Lichtcontroller, kein eigener Schaltschrank, kein zusätzlicher Computer für die Software.

Acht Szenarien

Diese Ladungsträger eignen sich für das Lesen ganzer Träger

Halbleiter, Steckverbinder, Kommunikationsmodule, 3C-Material, Elektronik-Werkstückträger – gemeinsam ist „viele Codes auf einer Platte“.

IC-Tray in der Halbleiterfertigung

Ein Chip je Rasterfeld, mehrere Dutzend bis über hundert je Platte; der Code sitzt auf der Chipoberfläche oder neben dem Rasterfeld. Die ganze Platte wird eingelegt und in einem Durchgang gelesen, die Ausgabe erfolgt in Rasterreihenfolge und lässt sich Feld für Feld mit der Bestückungstabelle im MES abgleichen.

Gurtband und Stange

Kleine Codes auf Gurtmaterial liegen dicht beieinander, Bauteilcodes in Stangen zeigen nach innen. Das XTMZ40S mit kleinerem Bildfeld ist für solche schmalen, langen Ladungsträger gedacht; 32×14cm decken einen Gurt oder mehrere Stangen ab.

Steckverbinder und Datenkabel

Etiketten an Kabeln sind schmal und lang und verbiegen sich beim Aufwickeln; einzelnes Scannen trifft oft nicht. Das ganze Bündel in das Bildfeld legen, in einem Durchgang lesen, das System prüft die Anzahl der Bündel anhand der Etikettenzahl.

Kommunikationsmodule

Laserbeschriftete Codes auf Modulgehäusen mit Reflexionen der Abschirmung sind typische kontrastarme Codes. Beim Area-Scan-Gerät sind Weiß- und Rotlicht wählbar; ein Beleuchtungswechsel ist schneller als ein Gerätewechsel.

3C-Material und Kopfhörer

Hörerschalen sind klein und gewölbt reflektierend, die Codes oft nur 2–3mm groß. Ein Modell mit 40 Megapixel liefert genügend Pixel je Code – erst damit lässt sich stabiles Lesen erreichen.

Elektronikträger

Etikett der Platte, Materialnummer als Matrixcode und Chargencode liegen auf derselben Platte. Eine Aufnahme liest die ganze Platte, alle drei Daten gehen gemeinsam in das System – kein dreimaliges Scannen je Platte.

Kontrolle bei der Kartonauslieferung

20–50 Teile je Karton, Kartoncode und Teilecodes im Inneren müssen zueinander passen. Einlegen, einmal lesen, das System prüft, ob die Menge vollständig ist, ob Teile doppelt vorkommen und ob Karton- und Teilecodes zum selben Karton gehören.

Medikamenten- und Batteriekartons

In einem Karton liegen mehrere Dutzend Pharmakontrollcodes oder Batterie-Rückverfolgbarkeitscodes; manuelles Scannen dauert lange und ist fehleranfällig. Nach dem Lesen des ganzen Kartons per Area-Scan liegt die Packliste unmittelbar vor, Abweichungen werden separat gekennzeichnet.

XTMZ40S Stapelscannen ganzer Paletten, Gehäuse 53.5cm hoch, IC-Tray in einem Durchgang gelesen
XTMZ40S ganze Platte lesen: IC-Tray in das Bildfeld stellen, in einem Durchgang alles lesen und nach Rasterposition ausgeben
Wie das Bildfeld zu wählen ist

Passend zum Ladungsträger auswählen

Lieber etwas mehr Bildfeld einplanen, als den Werkstückträger an den Bildrand zu legen.

LadungsträgerTypische AbmessungenEmpfohlenes BildfeldModell
Einzelne IC-Platteetwa 322×136mm (gängige JEDEC-Werkstückträger)30×20cm, ringsum ReserveXTMZ40B
Stangen, GurtmaterialLänge bis 300mm32×14cmXTMZ40S
Bestückte PCB, komplette Werkstückträgeretwa 400×300mm40×30cmXTMZ40
Transportkisten, kleine Teile auf ganzen Trägernetwa 450×550mm60×45cmXTMZ20A / XTMZ20
Nach dem Lesen

Der eigentliche Nutzen von Area-Scan liegt in der Bewertung

Das Lesen des Codes ist nur der erste Schritt; die Linie braucht das Urteil richtig oder falsch.

LeistungsmerkmaleWelches Problem gelöst wird
Vergleich der Barcode-LängeCodes derselben Materialcharge sollten gleich lang sein; eine abweichende Länge deutet auf Materialmischung oder einen falsch gedruckten Code hin.
Passende Stückzahl je PaletteDie Sollzahl der Codes je Platte wird vorgegeben; fehlt einer oder ist einer zu viel, wird NG bewertet – kein manuelles Zählen.
Prüfung auf DatenbankdublettenErscheint derselbe Code zweimal auf einer Platte oder wiederholt er sich gegenüber der vorigen Platte, wird er direkt gekennzeichnet.
BedingungsregelnEs lassen sich 100 Bedingungsregeln anlegen, mit eigener Bewertungslogik je Materialnummer, Charge und Arbeitsplatz.
Nur korrekte Ergebnisse übertragenEs lässt sich einstellen, dass nur als korrekt bewertete Ergebnisse übertragen werden, ebenso eine verzögerte Übertragung, damit keine halben Palettendaten in das MES gelangen.
ÜbertragungskanalSeriell, TCP Server, TCP Client, HTTP und MES-Schnittstelle – Auswahl nach dem bestehenden System.
Sechs Schritte zur Umsetzung

Von der Ladungsträgermessung bis zur MES-Anbindung

Nacharbeit bei Projekten mit ganzen Trägern entsteht meist bei Positionierhilfen und Vergleichsregeln.

  • Ladungsträger messen: Länge, Breite und Höhe von Palette, Transportkiste und Werkstückträger sowie Position und Ausrichtung der Codes zuerst messen, dann das Bildfeld wählen.
  • Bildfeld und Modell festlegen: 10–15% Reserve im Bildfeld einplanen; ist die Reserve zu klein, wird bei einer verschobenen Palette nicht alles gelesen.
  • Positionierhilfe bauen: Anschlagkante, Positionierstift oder Begrenzungsrahmen sorgen dafür, dass die Palette immer an derselben Stelle steht – wirksamer als wiederholtes Nachjustieren der Software.
  • Licht und Codefläche abstimmen: Reflexionen auf kaschierter Folie, auf Metall und Lichtabsorption bei dunklem Kunststoff erfordern unterschiedliche Beleuchtung.
  • Vergleichsregeln setzen: Zuerst die drei Regeln Menge, Länge und Dublette, danach Feinregeln je Materialnummer.
  • System anbinden: Zuerst seriell oder TCP zum Laufen bringen, dann HTTP und MES anbinden, die Feldzuordnung in einem Zug klären.

Die Ladungsträgermaße in der Tabelle folgen gängigen Spezifikationen; maßgeblich sind die vor Ort gemessenen Werte. Die angegebene Codezahl je Aufnahme ist die Obergrenze für das jeweilige Bildfeld; wie viele Codes tatsächlich gelesen werden, hängt von Größe, Kontrast und Abstand der Codes ab und wird am Muster gemessen.

Vier typische Fehler

Wird ein ganzer Träger nicht vollständig gelesen, liegt es meist an diesen vier Punkten

Das liegt nicht am Bauteil, sondern an Anordnung und Licht.

Der Werkstückträger steht jedes Mal anders

Bei 2cm Versatz liegt der Code am Rand außerhalb des Bildes. Anschlagkante oder Positionierstift kosten weniger als ein Gerät mit größerem Bildfeld.

Codefläche nach unten oder seitlich stehend

Dreht sich ein Bauteil im Werkstückträger um oder zeigt der Code in der Stange nach innen, sieht die Kamera ihn nicht. Hier hilft eine andere Anordnung im Ladungsträger – ein anderes Gerät löst das nicht.

Flimmern der Hallendeckenleuchten

Netzfrequenz-Leuchten und Kamera-Belichtung laufen nicht synchron, im Bild entstehen helle und dunkle Streifen. Die geräteeigene Beleuchtung nutzen oder die Belichtung auf die Leuchte abstimmen.

Materialmischung und Stapelung

Werden zwei Platten übereinander gelegt und gelesen, stimmt die Menge nicht. In den Vergleichsregeln eine Obergrenze für die Menge setzen; wird sie überschritten, direkt NG.

Zulassungen und Schutzrechte

Entwicklung und Fertigung von Area-Scan-Lesegeräten

Mechanik, optische Abstimmung und Decoder-Software entstehen im eigenen Haus; jeder Parameter im Konzept lässt sich auf Messungen und Prüfprotokolle der Fertigung zurückführen.

RoHS-Konformitätszertifikat
RoHS-Konformitätszertifikat
Zertifikat Schutzart IP52
Zertifikat Schutzart IP52
Zertifikat als Softwareunternehmen
Zertifikat als Softwareunternehmen
FAQ

Häufige Fragen zum Stapelscannen ganzer Paletten

Die folgenden Fragen stammen aus tatsächlichen Anfragen von Instandhaltungsabteilungen, Lagerlogistik und Systemintegratoren; die Antworten lassen sich direkt als Grundlage für die Auswahl verwenden.

Wie viele Codes lassen sich in einem Durchgang lesen?

Im Datenblatt sind für das XTMZ20A maximal 196 Codes je Aufnahme angegeben, für das XTMZ40 über 200 und für das XTMZ40B bis zu 300. Das sind Obergrenzen für das jeweilige Bildfeld; die tatsächliche Zahl hängt von Größe, Kontrast und Abstand der Codes ab – eine Messung mit einer Musterplatte ist genauer.

Wie lange dauert eine Aufnahme?

Für das XTMZ40B ist weniger als 1 Sekunde je Palette angegeben; die übrigen Modelle arbeiten mit Bildraten im Bereich von 20fps, eine Aufnahme erfolgt im Millisekundenbereich, die Decodierzeit steigt mit der Zahl der Codes. Bei über hundert Codes je Palette wird die Linie nach gemessenem Takt geplant.

Muss der Werkstückträger exakt ausgerichtet stehen?

Verschiebungen im Sichtfeld werden gelesen, doch bei vielen kleinen Codes geht am Rand leicht etwas verloren. Wir empfehlen eine Positionierhilfe, damit der Werkstückträger immer an derselben Stelle steht – das ist stabiler als wiederholtes Parameterabstimmen.

Wie schneidet das gegenüber mehreren zusammengeschalteten stationären Geräten ab?

Ganze Paletten in einer Aufnahme: Area-Scan. Werkstücke im Durchlauf an langen Linien: stationäres Lesegerät. Beides wird auch kombiniert – stationär am Linienauslauf, Area-Scan für die Kontrolle ganzer Träger.

Lässt sich das Gerät direkt an unser MES anbinden?

Ja. Unterstützt werden seriell, TCP Server / Client, HTTP und MES-Schnittstelle; das XTMZ40B wird mit der Software XTS11 geliefert, die Feldzuordnung erfolgt nach der Schnittstellendokumentation Ihres Systems.

Sind ein zusätzlicher Computer und eine Beleuchtung nötig?

Nicht nötig. Das Area-Scan-All-in-One-Gerät vereint Kamera, Objektiv, Beleuchtung und Industrie-PC in einem Gehäuse; Netzteil und Netzwerkkabel genügen. Das XTMZ40B wird zusätzlich mit der Software XTS11 und einem seriellen Kabel geliefert.

Nächster Schritt

Welche Seite als Nächstes

Das Lesen einzelner Teile im Durchlauf an der Linie ist eine andere Geräteklasse.

Hochgeschwindigkeits-Scanlösung für Fließlinien

Stationäres Lesegerät neben dem Förderband: Global Shutter, I/O-Trigger, direkte SPS-Anbindung – Lesen auch während die Linie läuft

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Rückverfolgbarkeit für Mikrocodes und DPM

Wie beschriftete, gepunktete und kontrastarme Codes zu beleuchten sind, wie das Bildfeld zu wählen ist und wie das Lesen stabil wird

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Vergleichstabelle der Modelle

Pixel, Bildfeld, Codezahl und Schnittstellen der fünf Area-Scan-Modelle in einer Tabelle

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Zuerst den Ladungsträger messen, dann das Bildfeld festlegen

Senden Sie uns Länge und Breite von Palette oder Transportkiste, die Zahl der Codes je Platte und die Codegröße; wir berechnen Bildfeld und Pixel und empfehlen dann das Modell.

Produktseite industrielle Codeleser

Zuerst Musterstücke senden

Ob ein Code lesbar ist und wie viele pro Aufnahme gehen, zeigt ein Test am Muster schneller als jedes Datenblatt. Nach dem Lauf auf dem Gerät nennen wir Ergebnis und empfohlenes Modell, danach sprechen wir über Konfiguration und Menge.

Technik: +86 13828891549 / +86 13828891549

Vertrieb: +86 13689562640 / +86 13689562640

Vertrieb +86 13689562640 Technik +86 13828891549